ńrzte

Optische Kohärenztomographie (OCT)

OCT eines gesunden Auges
Loch in der Stelle des schärfsten Sehens (Makulaforamen)

 

Die Optische Kohärenztomographie ist ein modernes und sehr genaues bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Geweben wie der Netzhaut oder auch der Hornhaut.
Bei der Untersuchung wird die Netzhaut innerhalb weniger Sekunden ber√ľhrungslos durch einen Infrarot - Laser abgetastet. Aus den gewonnenen Daten erstellt der Computer dann ein zweidimensionales Schnittbild der Netzhaut. Die Aufl√∂sung der modernen OCT-Ger√§te ist so hoch, dass die einzelnen Zellschichten der Netzhaut dargestellt werden k√∂nnen.
Die Netzhaut ist in Ihrem Zentrum - der Stelle des sch√§rfsten Sehens - circa 200 Mikrometer (= ein f√ľnftel Millimeter) dick. Erkrankungen k√∂nnen bei der augen√§rztlichen Untersuchung mit dem Mikroskop oft nicht mit ausreichender Genauigkeit erkannt werden. Die optische Koh√§renztomographie macht bereits sehr kleine anatomische Ver√§nderungen sichtbar. Netzhauterkrankungen k√∂nnen dadurch bereits in einem sehr fr√ľhen Stadium erkannt werden.
In vielen F√§llen wird eine genaue Diagnosestellung und die Entscheidung √ľber die richtige Behandlung erst durch die OCT-Untersuchung m√∂glich. Auch zur Verlaufskontrolle und zur Beurteilung des Therapieerfolges gewinnen wir durch dieses Untersuchungsverfahren wichtige Informationen.
Die Untersuchung erfolgt ohne Ber√ľhrung des Auges und ist f√ľr Sie vollkommen schmerzfrei.
Die Optische Koh√§renztomographie wird vor allem bei Netzhauterkrankungen durchgef√ľhrt, z.B. Makuladegeneration, Diabetes, Gef√§√üverschl√ľssen und Entz√ľndungen. Sie erlaubt auch eine Darstellung des vorderen Augenabschnittes bei Hornhautver√§nderungen oder zur Planung und Nachkontrolle von Operationen. Bei Sehverschlechterung unklarer Ursache gibt das OCT oft den entscheidenen Hinweis.

hochauflösendes OCT der gesunden Makula
√Ėdem (= Fl√ľssigkeitseinlagerung) in der Makula
beginnende Makuladegeneration
Gliose (= Faserbildung) mit Bildung eines Lochs in der Makula

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